Archiv der Kategorie: Anlagenbau

Anlagenhintergrund überarbeitet

Die letzte Zeit habe ich mich damit beschäftigt, den Anlagenhintergrund zu überarbeiten. Dazu habe ich die Gebäudefotos der Bahnhofstrasse in Bregenz, welche aus dem Jahre 2007 stammen, in Photoshop bearbeitet. So gut es ging wurden die Autos auf den Fotos wegretuschiert, die Plakatwände im Vordergrund entfernt und die Fotos in der Größe so verändert, dass die Objekte ungefähr dem Maßstab 1:87 entsprechen. Gleichzeitig wurde die Häuserzeile am rechten Anlagenrand verlängert. Die so überarbeiteten Fotos wurden auf Fotopapier ausgedruckt, zugeschnitten und auf eine Sperrholzplatte aufgeklebt.

Bahnhofstrasse Bregenz

Bahnhofstrasse Bregenz

So sehen die Fotos als Hintergrund auf der Anlage aus:

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Bahnsteig „Neuhaus“ (fast) fertig

Was man wirklich will, das schafft man auch. Lange hat es gedauert – inzwischen habe ich aber auch den Selbstbau der Bahnsteigüberdachung geschafft und bin recht zufrieden damit. Die Bauteile (hauptsächlich Baumarktprodukte) lagen ja schon lange zu Hause herum. Die Liftanlage stammt von Faller. Für die Beleuchtung habe ich starre, warmweiße LED-Leisten der Fa. Krois verwendet. Mit einer Breite von 5 mm passten sie bestens in die U-förmige Aluminiumleiste, auf welche die Dachplatten von Vollmer geklebt wurden. Letztere wurden auch für die Unterseite verwendet. Die untere Abdeckung verläuft schräg nach hinten. Um dies zu erreichen, wurden kleine Keile, wie sie z.B. von Fließenlegern verwendet werden, dazwischen geklebt. Die Steher bestehen aus einem Karbon Rundstab. Damit die Steher oben genügend Halt haben, wurden an die Aluleiste Muttern in entsprechender Größe geklebt.Was jetzt noch fehlt sind Ausgestaltungsgegenstände wie Anzeigetafeln, Abfalleimer, Automaten usw.

Hier einige Fotos vom derzeitigen Fertigungsstand (durch einen Doppelklick auf das Foto läßt sich dieses vergrößern):

7 Gruppe rechts Nacht6 Bahnsteig Nacht5a neuer Teil rechts5 Damen rechts4 Arbeitergruppe2 Bahnsteig Mitte v oben1Bahnsteig gesamt v oben  P10302823 Bahnsteig v oben

8 HB bei Nacht

Hier  noch ein Bild von der Vorderseite des Hauptbahnhofes bei Nacht

 

Modellbahngleise ohne Bettung einschottern

Lange gescheut, schnell bereut. Was ich lange Zeit vor mir hergeschoben habe, habe ich kürzlich in Angriff genommen. Ich habe mich endlich überwunden und die Gleise im neuen Anlagenteil eingeschottert. Diese Tätigkeit hat mich sehr viel Zeit gekostet und einiges an Ärger und Frust verursacht. Aber jetzt ist es, mehr schlecht als recht, geschafft.

Zum Einschottern habe ich folgende Utensilien verwendet: Gleisschotter dunkelgrau (Fa. Noch, Art.Nr. 9364), Schotter-Kleber (Fa. Noch Art.Nr. 61134), einen breiten und einen schmalen weichen Pinsel zum Verteilen des Schotters, eine Spritze zum Auftragen des Klebers und eine Flasche mit kleiner Öffnung für den Schotter. Anstelle des Schotterklebers habe ich auch eine eigene Mischung verwendet (1 Teil Weissleim wasserlöslich, 3 Teile Wasser und einige Tropfen Spülmittel). Wichtig an dieser Stelle: Mit Kleber nicht sparen sonst kommt nach dem Saugen das böse Erwachen.

Wie ich beim Einschottern vorgegangen bin zeigt das kurze Video

Hier noch einige Fotos

Materiealien

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Nadelöhr beseitigt

Nadelöhr 1

In oben abgebildetem Bereich (blaue Linie) gab es immer wieder Schwierigkeiten mit abgekuppelten oder gar entgleisten Waggons. Diese Stelle ist generell als kritisch zu bezeichnen, weil sie sich im Übergang vom Gefälle zu 0 befindet. Ich habe mich daher entschlossen, diesen Bereich zu entschärfen. Dazu waren kleinere Umbauten an der Elektrik nötig. Auch wurde der Zugangsbereich zum hinteren Teil der Anlage verkleinert.

Nadelöhr 2

Dafür gibt es jetzt mit dieser Streckenführung keine Probleme mehr. Der Bereich kann ohne diverse Störungen durchfahren werden.

Gleise einschottern

Dieser Beitrag bezieht sich auf Gleise mit Gleisbettung der Firma Roco.

Diese Bettung ist mit rund 9 mm relativ hoch (Bild 1). Es ist daher fast ein Muss, dass der Graben zwischen Parallel- und auch Bahnhofsgleisen entsprechend mit Schotter gefüllt wird. Dies wurde folgendermaßen bewerkstelligt:

1. Aus einer 6 mm Styroporplatte habe ich mit einem scharfen Bastelmesser entsprechend breite Streifen geschnitten (für Parallelgleise 17 mm), anschließend habe ich die beiden Kanten in etwa im Winkel der Gleisbettung so abgeschrägt , dass die Streifen zwischen die Bettung passen. Sollte sich ein Dreieck gebildet haben, muss eventuell noch die Spitze weggeschnitten werden. Die fertig zugeschnittenen Styroporstreifen habe ich mit kleinen Nägeln zwischen den Gleisen befestigt (Bild 2).

2. Jetzt kann bereits mit der Ausschotterung begonnen werden. Hinweise, wie dies zu erfolgen hat, finden sich in der einschlägigen Literatur.

Ich persönlich bin wie folgt vorgegangen:

Die Streifen habe ich mit einem grau eingefärbten Leim- /Wassergemisch (1 Teil wasserlöslicher Leim, 1 Teil Wasser, etwas Spühlmittel) bestrichen und mit dem Schotter bestreut. Als Schotter habe ich Artikel Nr. 95656 der Firma Noch verwendet. Dieser Schotter ist von mittlerer Körnigkeit. Bei der Farbe habe ich mich für grau entschieden, getreu meinem Motto, erlaubt ist was gefällt. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um Neubaustrecken handelt und der Rostbefall noch nicht eingesetzt hat (trifft ja auch zu und hat mir nebenbei viel Arbeit erspart). Dieses Produkt hat zusätzlich den Vorteil, dass es der Farbe der Rocogleisbettung sehr nahe kommt (Bild 4). Zum Bestreuen habe ich eine Maresiflasche mit entsprechendem Verschluss verwendet. Natürlich kann auch eine Filmdose oder ähnliches verwendet werden. Anschließend habe ich den Schotter mit einem Leim-/Wassergemisch (dieses Mal 1 Teil wasserlöslicher Leim, 4 Teile Wasser, etwas Spühlmittel) und mit Hilfe einer Einwegspritze (aus der Apotheke) nachgeklebt. Die Stellen, an denen sich nicht der gesamte Schotter mit dem Leimgemisch festgesogen hat, erkennt man nach kurzer Zeit an der etwas helleren Farbe.

3. Nach dem Austrocknen (nach ca. 24 Stunden) habe ich den überschüssigen Schotter mit einem Staubsauger abgesaugt.

Vorteile der „Styropormethode“:

· Bei allfälligen Reparaturen oder Umbauten an der Gleisanlage kann die Einschotterung sehr leicht und vorallem sauber entfernt werden. Beim nachfolgenden Bild wurde die Bettung zwischen den Gleisen entfernt.

· Es wird weniger Schotter verbraucht.

Geländeausbau 1

Für den Geländeausbau gelangen zwei unterschiedliche Verfahren in Kombination zur Anwendung:

1. Fliegengittermethode:

Eignet sich vor allem für größere Geländeerhebungen (Gebirge, Dämme usw.)

Material: Drahtgaze – besser bekannt als Fliegengitter. Das Fliegengitter wird mit einer Blechschere oder einem größeren Seitenschneider zugeschnitten, vorgeformt und mit einem Tacker an den bereits vorhandenen Spanten, welche die Grobform vorgeben, befestigt. Fliegengitter bringt man am besten an, indem man es auf einer Seite fixiert und dann zur anderen Seite hin abspannt.

Anschließend wird eine Schicht Gipsbinden aufgelegt. Diese werden nach Bedarf zugeschnitten, kurz in einer Wasserschüssel gewässert und anschließend, überlappend auf das Fliegengitter, aufgelegt. Die Ränder werden mit dem Finger glattgestrichen. Sobald die Gipsbinden getrocknet sind, erfolgt der Auftrag des Gipsbelages oder eines Sand/Leimgemisches. Natürlich kann der Gipsbelag auch direkt auf das Fliegengitter aufgetragen werden oder überhaupt wegbleiben – je nach dem, wie es weitergeht. Ich habe mit einem Pinsel eine Gipsschicht aufgetragen (siehe Bild 2 – hier sind alle drei Bearbeitungsschritte sichtbar). Verwendet habe ich Moltofil, welches ich in braun/grau eingefärbtem Wasser angerührt hatte. Nach Beendigung dieser Arbeit ist der Rohbau fertig.

Vorteil der Fliegengittermethode: Fliegengitter lässt sich leicht bearbeiten.

TIPP: Achtung beim Umgang mit Drahtfliegengitter: kleine Metallspäne bohren sich gerne in die Finger!

Die Arbeit mit Gipsbinden und Gips erzeugt sehr viel Schmutz: Baustelle großzügig abdecken; eine standfeste Wasserschüssel zum Bewässern der Gipsbinden verwenden.

2. Styropormethode:

Eignet sich vor allem zur Gestaltung von flacheren geländeerhebungen und zum Ausfüllen von größeren Unebenheiten.

Material: Styropor od. Styrodurplatten (Polystyrol-Hartschaumstoff). Wichtig ist, es müssen Platten mit einer dichten Struktur sein (die Platten sind meist von blauer od. grüner Farbe und im Baumarkt erhältlich). Zugeschnitten und in die gewünschte Form gebracht, werden die Platten mit einem scharfen Messer (Küchenmesser). Nachbehandelt werden sie mit einer Holzraspel, einem Schleifpapierhobel oder ähnlichem Werkzeug.

Vorteil: Dieses Material lässt sich leicht schneiden und in die gewünschte Form bringen.

TIPP: Der Gipsbelag lässt sich auf die fertig geformten Platten nur schwer auftragen. Ich überziehe das gelände daher vorher mit Gipsbinde ohne den Gips all zu sehr zu verstreichen (Netzstruktur soll sichtbar bleiben – siehe Bild 3) und bringe erst nachher den Gipsbelag auf.

EINKAUFTIPPS: Gipsbinden kaufe ich nicht im Modellbauhandel, sondern in der Apotheke, weil sie dort wesentlich billiger sind. Die restlichen Materialen beziehe ich aus dem gut sortierten Baumarkt.

Stadtteil „Oberstadt“

Um auch später noch zu den hinteren Anlageteilen zu kommen, habe ich den Stadtteil „Oberstadt“ teilweise herausnehmbar konstruiert. Weil das Trassenbrett im vorderen Teil ein Gefälle vorsieht, musste dieses aus der Platte herausgesägt werden. Der herausnehmbare Teil lag somit passgenau zum Trassenbrett vor. Um die Schnittkante zu kaschieren, habe ich um die Bodenplatte, angepasst an das Gefälle, einen Styroporstreifen geklebt und als Böschung geformt (siehe Bild 3 und 4). Der Schnitt ist dadurch kaum sichtbar. Die Platte ist zur Versteifung auf einen Holzrahmen montiert, welcher in den Rahmen auf dem fixen Anlagenteil passt.

Zusätzlicher Vorteil: Die Ausgestaltung des Stadtteiles kann außerhalb der Anlage erfolgen.

Hintergrundkulisse

Ein „langgehegter“ Wunsch von mir ist endlich in Erfüllung gegangen. Ziel war es, einen Teil der Bahnhofstrasse in Bregenz mit dem Bürohaus, in dem in nun schon seit 27 Jahren mein Geld für das Modelleisenbahnhobby verdiene, als Hintergrundkulisse auf meiner Anlage zu integrieren. Also schnell eine Digitalkamera gekauft, die Häuser fotografiert, einen Schnellsiedekurs in Photoshop absolviert und ….. Vor den Erfolg ist bekanntlich der Schweiß gestellt! Etwa zehn Fotoserien waren notwendig, bis das Ergebnis in Druck gehen konnte. Einmal war die Auflösung zu niedrig, dann hat das Licht wieder nicht gepasst od. es stand just an diesem Sonntag ein großer LKW auf dem Parkplatz usw. Die große Schwierigkeit lag darin, dass die Häuserfassade gerade in dieser Jahreszeit entweder im Gegenlicht steht od. gegen Abend nur Seitenlicht abbekommt. Dann als Anfänger die Nachbearbeitung am Computer! Die Fotos mussten schließlich ja entzerrt, farblich und in der Größe angepasst und als Panorama montiert werden. Dann mussten sie wieder in einzelne Fotos zerlegt werden um mit dem Farblaserdrucker auf A3-Papier ausgedruckt werden zu können. Das anschließende Aufziehen der Fotos auf eine 4 mm starke Sperrholzplatte und das Zurechtschneiden mit der Dekupiersäge war dagegen gerade ein Kinderspiel. Aber – die Freude ist groß, die Stadthintergrundkulisse schmückt meine Anlage.


Die gesamte Kulisse


Die Kulisse montiert auf der Anlage


Die Kulisse mit Häusern im Vordergrund


Dasselbe Motiv aus anderer Perspektive

Hier einige Erkenntnisse:

  • nach Möglichkeit erhöhten Standpunkt für das Fotografieren suchen
  • Kamerastandpunkt sollte ungefähr in der Mitte des Objektes liegen
  • Belichtung unbedingt manuell durchführen
  • kein extremes Weitwinkel verwenden (krumme Linien lassen sich auch mit Photoshop kaum begradigen)
  • Bildauflösung so hoch als möglich wählen (schließlich ist ja ein A3 Ausdruck erforderlich)
  • beim Zerlegen des fertigen Panoramas unbedingt Schnittmarken setzen
  • Fotos zuerst zuschneiden, dann auf Sperrholzplatte aufzeichnen und letztere vor dem Aufziehen der Fotos zusägen
  • zum Aufziehen der Fotos empfiehlt sich Fixogum der Fa. Marabu (dieser Klebstoff tropft nicht; miteinander verklebte Teile verziehen sich nicht, bleiben flexibel (nachjustieren ist möglich) und lassen sich – einseitig bestrichen – wieder voneinander lösen.

Wem der Aufwand zu groß ist, möchte ich unbedingt die Fotokulissen von Herrn Norbert Endell in Ratingen/NRW empfehlen (Hintergrundkulissen.de). Diese gibt es passend zu den meisten Spurgrößen und Themen. Die Kulissen sind, gemessen am Aufwand der zur Herstellung getrieben werden muss, sehr preisgünstig.

Tunnelbau

Hier meine Art, Tunnels zu bauen

Tunnels mit gekrümmter Röhre erstelle ich aus Styropor wie folgt:
Zunächst werden die rechteckigen Blöcke in den erforderlichen Maßen zugeschnitten. Aus diesen Blöcken wird die Röhre (in gegenständlichem Fall rechteckig) ausgeschnitten (idealerweise mit einem Heißdraht-Schneidegerät od. einer Dekupiersäge)

Achtung: Darauf achten, dass die Seitenwände auf beiden Seiten gleich stark sind, weil die Teile anschließend verkehrt herum zusammengesetzt werden müssen.

Je nach Krümmung der Tunnelröhre werden die noch rechteckigen Teile im entsprechenden Winkel diagonal getrennt (Bilder 2+3) und anschließend verkehrt herum mit Leim zusammengeklebt und mit dem Portal verbunden (Bilder 4+5).

Bei Bedarf können die Wände noch mit einer Holzraspel behandelt werden. Die anschließende Behandlung der Röhre verläuft analog zum Geländebau. Über das Styropor lege ich eine Schicht Gipsbinden (Bild 6).

Anschließend wird die Röhre mit eingefärbter Spachtelmasse (Gips) ausgestrichen (Bild 7).

Zur Ausleuchtung der Einfahrt habe ich eine Deckenbeleuchtung angebracht (Vollmer Bahnsteigbeleuchtung) (Bild 8).

Selbstverständlich werden die Eisenbahntunnels nach der selben Methode gefertigt.

Beleuchtung von Häusern

Der späteren Beleuchtung der Häuser wird im Allgemeinen zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei beginnt die Vorbereitung bereits beim Zusammenbau der Häuser.

Zwei Dinge sind besonders wichtig:

1. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das Gebäude innen vollständig von einer schwarzen bzw. lichtundurchlässigen Maske bedeckt ist (auch das Dach). Lediglich an Fenstern und Türen dürfen Ausschnitte sein. Es wirkt realistischer, wenn nicht alle Fenster beleuchtet sind. Normalerweise liegen den Bausätzen vorgefertigte Masken bei. Leider ist aber die Qualität bei den einzelnen Herstellern unterschiedlich. Hier ist individuelle Nachbesserung angesagt. Vor allem Fensterausschnitte sollten teilweise verklebt werden.

2. Um eine ausgewogene Beleuchtung zu erzielen, sollte an Lampen nicht gespart werden. Gerade bei größeren Häusern sollten mindestens 2 Lampen in unterschiedlicher Höhe montiert werden. Ich fertige dazu Holzsteher an, an denen die Lampen montiert werden.


Bild 1


Bild 2

3. Sind viele Häuser auf der Anlage ist es vorteilhaft, die Lampen an verschiedene Stromkreise anzuschließen. Es schalten sich dann nicht alle Lichter gleichzeitig ein. Natürlich gibt es zwischenzeitlich auch Schaltungen die es ermöglichen, computergesteuert die Lampen nacheinander einzuschalten.

4. Auf ausreichende Leistung der Transformatoren ist zu achten.


Bild 3


Bild 4


Bild 5

Roco Weichen mit Bettungsantrieb

Welcher Roco Fahrer mit Bettungsweichen kennt dieses Problem nicht. Die Gleise sind fix fertig verlegt und eingeschottert, der Modellbahner erfreut sich an der gut gelungen Landschaft und dann passiert es.

Ein Weichenantrieb will nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren oder gibt überhaupt den Geist auf. Der Weichenantrieb muss ausgetauscht werden. Glücklich der Modellbahner, der vorgesorgt hat und dort, wo der Antrieb liegt, in der Größe des Antriebes (besser natürlich etwas größer) ein Loch in das Trassenbrett gesägt hat.

Ich habe dies wie folgt gemacht. Zuerst habe ich mir, wie auf Foto 1 zu sehen, sowohl für die Weichen als auch für die Doppelkreuzungsweichen eine entsprechende Schablone angefertigt.


Foto 1

Nachdem die endgültige Lage der Weichen feststand, habe ich mit Hilfe der Schablone die Löcher angezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt.


Foto 2


Foto 3

Ein kleiner Aufwand von einigen Minuten im Vergleich zu dem, was einem sonst zu einem späteren Zeitpunkt erwarten kann. Ich empfehle daher jedem Modellbahner die Sache ernst zu nehmen.

Leider habe auch ich die Ausschnitte für die Weichenantriebe nicht mit der nötigen Konsequenz vorgesehen. Sobald ich mich überwinden kann, steht mir daher der Ausbau einer fertig eingebauten und eingeschotterten Kreuzungsweiche bevor.