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Es ist wieder Modellbahnzeit

Es ist wieder Modellbahnzeit. Nach einem PC Wechsel bin ich zur Zeit dabei, die Steuerung meiner Modellbahnanlage zu optimieren.

Freiwald Software hat kürzlich nach mehrjähriger Entwicklungszeit den TrainController in der Version 9 zum Download freigegeben. Diese Version beinhaltet viele Änderung und vor allem neue Funktionen. Besonders das Flaggschiff TrainController Gold wartet mit ca. 100 neuen Funktionen, Verbesserungen und internen Optimierungen auf. Laut Angaben des Herstellers konzentrieren sich die Neuerungen auf innere Werte. Offensichtlich dienen viele neue Funktionen speziell dazu, den Modellbahnbetrieb noch interessanter, abwechslungsreicher und realitätsnäher zu gestalten.

Genau darin liegt aber nun mein größtes Problem. Viele der großartigen Möglichkeiten, die TC-Gold heute bietet, kann ich nicht nutzen, weil ich mit der Materie schlicht und ergreifend überfordert bin. Ich denke, so wie mir wird es auch vielen anderen Anwendern gehen. Eigentlich schade, weil die „inneren Werte“ dieser hervorragenden Software in sehr vielen Fällen nicht wirklich erkannt und genutzt werden. Es wäre daher wünschenswert, wenn es neben der sehr ausführlichen und guten Programmbeschreibung auch Unterlagen für die Programmierung von konkreten Anwendungen geben würde. Von Freiwald Software gibt es zwar ein sehr gutes Forum in dem einem immer geholfen wird. Leider nützt dies nichts, wenn ich gar nicht weiß, was ich alles machen könnte.

Dennoch – inzwischen habe ich eine einfache, automatische Ablaufsteuerung programmiert, welche die fantastischen Möglichkeiten dieses Programms aufzeigt. Ein Zugverband fährt in den Bahnhof ein, Lok kuppelt automatisch ab, fährt an das andere Ende der Wagen, kuppelt wieder an usw. Mit der Version 9, in welcher die Genauigkeit von Bremsrampen und berechneten Haltepunkten durch eine neue Einmessmethode wesentlich verbessert wurde, gelingen derartige Vorhaben bestens.

Mir ist bewußt, dass ich auf sehr hohem Niveau jammere. Das Programm TrainController Gold funktioniert seit ich es in Verwendung habe problemlos und erledigt auch in der Version 9 meine Anforderungen an ein Steuerungsprogramm zu meiner vollsten Zufriedenheit. Für Freude bei der Arbeit mit der Software ist auch weiterhin gesorgt.

Stellwerk komplett überarbeitet

Das TrainController Stellwerk wurde komplett überarbeitet. Senkrechte Gleiselemente und Blöcke wurden entfernt, sodass das Stellwerk nun eher der Realität entspricht. Die Gleisbilder der beiden Bahnhöfe und der drei Schattenbahnhöfe wurden durch Konnektoren verbunden. Oberstes Ziel war es, sämtliche Gleisbilder wie auch bisher auf einem Bildschirm darzustellen.

Die aktuelle TrainController Datei steht hier zum Download bereit:

NH150223 8.0 E2

TC-Datei 150223

Lok- und Wagenbilder für TrainController

Um einen einheitlichen optischen Eindruck zu erhalten habe ich meine gesamten Lok- und Wagenbilder überarbeitet.

Fotos erstellen:

Dazu stelle ich das Objekt auf einen matten,  blauen Karton der Größe A1 594×841 mm). Diesen bringe ich gewölbt an, dass sich keine Kante bildet. Kamera und Objektiv stelle ich so ein, dass ein Schnellzugwagen mit 30 cm Länge gerade der Breite nach ins Bild passt. Am Karton befindet sich eine entsprechende Markierung. Das Objekt beleuchte ich mit einem Baustellenscheinwerfer (1000 W) von schräg oben. Der Weißabgleich an der Kamera wird entsprechend der Beleuchtung eingestellt.

Fotos bearbeiten:

Dies erledige ich mit dem Programm Photoshop Elements. Als erstes nehme ich, falls erforderlich, eine Belichtungskorrektur vor. Dann erfolgt die korrekte Ausrichtung des Objektes, damit alle Räder tatsächlich auf einer Linie liegen. Nach dem Ausrichten wird das Bild zugeschnitten auf ca. 570 Pixel Höhe (entspricht in etwa einer Höhe von 6 cm). Im nächsten Schritt erfolgt die Freistellung des Objektes vom Hintergrund mit dem Zauberstab und weiteren Hilfsmitteln. Da der Hintergrund jedoch einheitlich in der Farbe ist,  geht dieser Vorgang recht zügig voran. Anschließend wird das Bild auf eine Höhe von 50 Pixel skaliert. Höher sollte es für die weitere Bearbeitung im TrainAnimator nicht sein. Nach dem Abspeichern mit Qualitätsstufe 10 ist das Foto bereit für die Weiterverarbeitung mit dem TA.

TrainAnimator:

Das so bearbeitete Bild braucht nur noch  in den TrainAnimator geladen werden und kann dort als *.yra-Datei abgespeichert werden.

Hier meine Lok- und Wagenbilder zur Verwendung in TrainController:

Wagenbilder

Lokbilder

Warnblinkanlage/Bahnschranke an 2-gleisigem Bahnübergang

Beschreibung, wie ich in TrainController die Warnblinkanlage auf meiner Anlage eingerichtet habe

Diese Schaltung kann nur angewendet werden, wenn die beiden Abschnitte, in denen sich die Warnblinkanlage/Bahnschranke befindet, nicht zu lange sind (bei mir ca. 2 m), und die Warnblinkanlage/Bahnschranke sich ungefähr in der Mitte der Abschnitte befindet.

Benötigt werden im Stellwerk
1 Umschalter
2 Bahnwärter

Umschalter
Erhält die Adressnummer des entsprechenden Schaltdecoders und schaltet die Warnblinkanlage ein/aus (Warnblinkanlage kann damit auch händisch bedient werden).

Bahnwärter 1
Auslöser: Belegtmelder der beiden Abschnitte; Zustand der Belegtmelder „ein“; verknüpft mit „oder“; Operationen „Umschalter ein“. Sobald einer der beiden Belegtmelder „belegt“ ist, beginnt die Blinkanlage zu blinken.

Bahnwärter 2
Auslöser: Belegtmelder der beiden Abschnitte; Zustand der Belegtmelder „aus“; verknüpft mit „und“; Operationen „Umschalter aus“. Erst wenn beide Belegtmelder nicht mehr „belegt“ sind, schaltet die Blinkanlage aus.

Ein-/Ausschalten der Zuginnenbeleuchtung/Lokbeleuchtung im Schattenbahnhof

Beschreibung von zwei möglichen Lösungen in TrainController für das Ein-/Ausschalten der Zug-/Lokbeleuchtung z.B.im Schattenbahnhof

Hier gibt es zwei unterschiedliche Lösungswege.

Zugfahrt:
Auslösung der Lokfunktion erfolgt durch eine Zugfahrt und hat Auswirkung auf sämtliche Züge die durch diese Zugfahrt gestartet werden.
Geben Sie in den Eigenschaften dieser Zugfahrt im Register „Allgemeines“ unter Operation bei Start „Licht1an“ ein. Sobald durch diese Zugfahrt ein Zug gestartet wird, schaltet sich das Licht ein.
Das Licht schalten Sie durch jene Zugfahrt ab, die z.B. im Schattenbahnhof endet (unter Operationen bei Ziel „Licht1 aus“)
Wenn mehr als eine Funktion ausgeführt werden soll, können Sie auch einen Macro auswählen, der die entsprechenden Operationen ausführt.

Block:
Auslösung erfolgt durch das Befahren eines Blockes.
Rufen Sie im Fahrdienstleiter durch Klicken mit der rechten Maustaste auf den betreffenden Block (Startblock) „Einstellungen für die aktuelle Zugfahrt“ (lässt sich nur aufrufen wenn die Zugfahrt aktiv ist) auf und wählen Sie das Register „Aktionen“ aus. Bei „Weiterfahrt“ tragen Sie nun die Operation „Licht1 an“ ein. TC schaltet nun bei jeder Lok die diesen Block befährt die Funktion „Licht1“ ein.
Zum Ausschalten des Lichtes rufen Sie wieder das Blatt „Einstellungen für den aktuellen Abschnitt“ des Zielblockes auf, wählen als Ereignis „Stopp“ und als Operation „Licht1“ aus.

Um mehrere Funktionen gleichzeitig ein-/auszuschalten erstellen Sie einen Makro mit allen gewünschten Funktionen.

Lichtfunktion aller Loks/Züge schalten (Version TC 7.0 Silber)

Kurze Beschreibung wie Sie in TainController mit einem Schalter die Beleuchtung sämtlicher Loks od. Züge (Innenbeleuchtung) ein-/ausschalten können.

Grundsätzliches: In den Eigenschaften der jeweiligen Loks muss im Reiter „Funktionen“ die Lokfunktion „Licht“ eingerichtet sein. Lokfunktionen können nur dann ferngesteuert werden, wenn die Loks einem Block zugeordnet sind. Nur dann findet man in den Operationen die Möglichkeit der „Lok-Operation“.

Arbeitsschritte:
Im Blockplan wird ein neuer Block erstellt, der keine Verbindung zum restlichen Blockplan hat (keine Verbindungslinien)

Es wird ein neuer Zug erstellt. Diesem werden sämtliche Loks hinzugefügt bei denen die Beleuchtung ein-/ausgeschaltet werden soll. Als Name kann z.B. Beleuchtungszug vergeben werden. Wichtig: Bei Funktionen weiterleiten muss ein Haken gesetzt werden.

Dieser Zug wird dem neuen Block im Blockplan zugewiesen.

Als nächstes wird ein Bahnwärter eingerichtet. Dieser wird dem Block als Belegtmelder hinzugefügt. Im Reiter Operationen wird bei Operationen bei eingeschaltetem Bahnwärter (rot) die Lokoperation „Licht an“ eingegeben, bei ausgeschaltetem Bahnwärter (grau) die Lokoperation „Licht aus“. Sollte die Lokoperation „Licht aus“ nicht vorhanden sein, klicken Sie im Reiter Operationen auf „Ändern“ und schalten dort den Funktionsstatus auf „Licht aus“. Mit 2-maligem „OK“ schließen Sie diesen Vorgang ab.

Nun wird im Stellwerk ein Ein-/Ausschalter eingerichtet. Falls gewünscht, können Sie als Steuertaste die Taste „L“ definieren. Diesen Schalter ordnen Sie nun dem Bahnwärter als Auslöser hinzu.

Durch die Zuordnung des Bahnwärters zum Block als Belegtmelder kann man mit einem Blick erkennen, ob das Licht eingeschaltet ist. Es läuft folgender Vorgang ab: Schalter an -> BW an -> Block belegt und Operation wird ausgeführt -> Beleuchtung schaltet ein. Beim Ausschalten verhält es sich umgekehrt.

High Speed Interface HSI-88 für den s88-Rückmeldebus

Kurze Anleitung zur Integration des HSI-88 in ein bereits bestehendes Digitalsystem.

High Speed Interface HSI-88 für den s88-Rückmeldebus
(Firma Littfinski Daten Technik)

Vorteile
– Schnelle (9600 Baud), galvanisch getrennte Verbindung zum Computer über serielle Schnittstelle (RS232) oder mittels Adapter Seriell –> USB über USB-Schnittstelle.
– Durch 3 Rückmeldestränge verdreifacht sich die Lesegeschwindigkeit des s88-Rückmeldebusses.
– Drei Rückmeldestränge bedeutet aber auch, einfachere Anordnung der Rückmeldemodule unter der Anlage.

Anschließen des HSI-88
– Zur Spannungsversorgung wird das HSI-88 mit einem handelsüblichen Modellbahntransformator verbunden (14 bis 18 V Wechselspannung)
– Mittels des mitgelieferten Computerkabels wird das HSI-88 mit einer freien seriellen Schnittstelle (COM-Schnittstelle) am PC verbunden.
– Zuletzt werden die s88-Rückmeldemodule der Anlage mit dem Interface verbunden. Dazu dienen die drei 6-poligen Steckerleisten Left, Middle und Right.
WICHTIG! Begonnen wird immer bei der Steckerleiste Left
– Um die maximale Leistung mit dem Interface zu erreichen ist es wichtig, dass die Rückmeldemodule nach Möglichkeit gleichmäßig über die drei Anschlüsse verteilt sind.
– Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung leuchtet die rote LED des HSI-88 und signalisiert damit Betriebsbereitschaft.
– Während der PC und das HSI-88 miteinander kommunizieren erlischt die rote LED. Da die Kommunikation sehr schnell abläuft, stellt sich dies wie ein flackern dar.

WICHTIG! Während der Anschlussarbeiten müssen sämtliche Geräte (inkl. PC) stromlos sein.

Einrichten des HSI-88 in TrainController

TrainController unterstützt das HSI-88 zu 100 Prozent.

Bevor ich die Umstellung in Angriff genommen habe, habe ich zu den sprechenden Namen sämtlicher Kontaktmelder in Klammer die jeweilige Decoderadresse eingegeben. Weiters habe ich diese Adressen in einen Ausdruck vom Stellwerk händisch übertragen. Diese Arbeit hat die eigentliche Umstellung wesentlich erleichtert.

Ausgangssituation: Sämtliche Rückmeldemodule waren bisher durch einen Busstrang direkt mit der Intellibox verbunden. Das HSI-88 wurde zusätzlich in die Konfiguration meiner Anlage integriert. Ich bin daher wie folgt vorgegangen:

– Rückmeldestecker von der Intellibox an den Eingang „Left“ des HSI-88 umgesteckt.
– Im Menüpunkt „Digitalsysteme einrichten“ als Digitalsystem LDT HSI-88 eingegeben und bei Schnittstelle die COM-Schnittstelle eingetragen, mit welcher das HSI-88 verbunden ist.
– Anschlussadresse sämtlicher Kontaktmelder umgestellt. Dazu habe ich die Eigenschaften der Kontaktmelder geöffnet und auf der Registerkarte Anschluss anstelle des bisherigen Digitalsystems das HSI-88 eingetragen. Der Eintrag lautet „LDT HSI-88 – s88 kompatibles Modul im Linken Bus“. Um sicher zu gehen, dass auch alles funktioniert, habe ich einen ersten Funktionstest durchgeführt. Nachdem dieser positiv verlaufen war, habe ich die Aufteilung der Module auf die einzelnen Busstränge vorgenommen. Falls der Funktionstest aus irgendwelchen Gründen negativ verlaufen wäre, hätte ich sehr schnell den alten Zustand wieder herstellen können und die Anlage wäre wieder betriebsbereit gewesen.
– WICHTIG! Nach der Aufteilung der Module ist zu beachten: Die Adressen jener Module, die am Eingang „Middle“ oder „Right“ hängen müssen korrigiert werden, weil diese wieder bei 1.1, 1.2 usw. beginnen. Neben der Anschlussadresse ist in den Eigenschaften der Kontaktmelder der Eintrag des Digitalsystems zu ändern („LDT HSI-88 – s88 kompatibles Modul im Mittleren Bus“ od. „LDT HSI-88 – s88 kompatibles Modul im Rechten Bus“). Die Decoderadressen jener Module, welche am Eingang „Left“ hängen, müssen nicht geändert werden, weil sie bereits im ersten Schritt geändert wurden (bei mir 1.1…1.16; 2.1…2.16….).

Als letzten Schritt habe ich an der Intellibox in den Einstellungen die Anzahl der angeschlossenen Rückmeldemodule auf „0“ gesetzt. Damit war die Umstellung erledigt.

Mehr zum HSI-88 finden Sie hier: www.ldt-infocenter.com

Anzeige korrekter Signalbilder bei mehrbegriffigen Signalen

An ein und demselben Signal sollen je nach gestellter Ein-/Ausfahrtsweichenstrasse unterschiedliche Signalbilder angezeigt werden und dies fahrtrichtungsabhängig
(Bis einschließlich Version 5.5 – ab Version 5.8 ist das Einrichten der Signale wesentlich einfacher)

Auf der Anlage montierte Signale werden in TrainController grundsätzlich fahrtrichtungsabhängig
angesteuert. Die Zuordnung von Signalen zu den dazugehörigen Blöcken kann fahrtrichtungsabhängig vorgenommen werden. Die Zuordnung erfolgt in den Eigenschaften der Blöcke im Register Signale (siehe TC Handbuch).

Schwieriger wird die Sache bei mehrbegriffigen Signalen, wenn an ein und demselben Signal je nach gestellter Ein-/Ausfahrtsweichenstrasse unterschiedliche Signalbilder angezeigt werden sollen. Stellvertretend sei hier an einem Beispiel aufgezeigt, wie ich dies auf meiner Anlage gelöst habe. In meinem Gleisbild findet sich eine solche Situation z.B bei der Ausfahrt aus Gleis „Hb Gl 07“. Hier ist ein vierbegriffiges Signal installiert für die Ausfahrten nach „Hb Gl 12 u. 13 (Rangierfahrt) sowie „Hb Gl 06/07“ (Hp2). Derzeit (TrainController Version 5.5 C4) empfiehlt es sich, die Schaltung der Signale mit den Weichenstrassen zu verknüpfen. Allerdings steht normalerweise für die Aus- und Einfahrt nur eine Weichenstrasse zur Verfügung. Dies hat den Nachteil, dass das betreffende Signal in beiden Fahrtrichtungen geschaltet wird. Selbstverständlich könnten jetzt zusätzliche Weichenstrassen konfiguriert werden. Weil ich dies nicht wollte, und TC meistens mehrere Lösungswege zulässt, bin ich wie folgt vorgegangen:

Für jede betroffene Weichenstrasse werden zwei Makros benötigt

– Makro 1.1 (S7W): In den Operationen dieses Makros wird lediglich Makro 1.2 eingetragen. Unter Bedingung wird nichts eingetragen. Makro 1 ruft also nur Makro 2 auf

– Makro 1.2 (S7W): In den Operationen dieses Makros wird das entsprechende Signalbild eingetragen, welches gestellt werden soll. In den Bedingungen ist der dem Signal zugehörende Block einzutragen (Achtung! In diesem Block dürfen im Reiter Signale keine Signale eingetragen sein) mit dem Zustand, der überprüft werden soll. Dies ist in meinem Fall jeweils der mit dem Zug belegte Block. Nachdem dieser Block nur bei der Ausfahrt belegt ist, ist die Bedingung bei Fahrten in Gegenrichtung nicht erfüllt, das Signal wird also nicht geschaltet.

Am Schluss wird in die Eigenschaften der Weichenstrasse im Register Operationen Makro 1.1 eingetragen – Auslösender Zustand: aktivierte Weichenstrasse. Auslösender Zustand: deaktivierte Weichenstrasse – in den Operationen wird das auf rot gestellte Signal eingetragen.

Ausfahrt rückwärts verhindern

Um zu verhindern, dass Züge ungewollt rückwärts aus dem Bahnhof starten, habe ich folgende Installation gemacht:

Es wird ein virtueller Kontakt eingerichtet. Dieser hat die Aufgabe, im betroffenen Block die rückwärtige Ausfahrt zu sperren (rote Signaltafel). Beim virtuellen Kontakt wird als Referenz eine Entfernung größer als 0 eingegeben (z.B. 1 cm). Bitte beachten, dass die Richtung stimmt. Unter Operationen wird der Block eingetragen mit Sperre nach rückwärts (rote Signaltafel).
Die Aufhebung der Sperre erfolgt mittels Kontaktmelder des betroffenen Blockes. In den Operationen dieses Melders wird der Block eingetragen mit der Aufgabe, die Sperre aufzuheben (grüner Pfeil). Auslösender Zustand: Blockmelder aus.

Wichtig:
Diese Installation funktioniert nur dann, wenn mit dem Fahrdienstleiter gefahren wird. Werden die Bahnhofsgleise in beiden Richtungen befahren, muss für jede Richtung ein virtueller Kontakt eingerichtet werden.

Abstellgleise stromlos schalten

Mit Hilfe von TrainController und einem Schaltdekoder können Abstellgleise stromlos geschaltet werden.

In jedem Gleis, welches stromlos geschaltet werden soll, ist ein Umschalter angelegt. Dieser erhält die entsprechende Adresse des Schaltdekoders. Als Auslöser für das Aus- und Einschalten dienen die Einfahr- und die Ausfahrweichenstrasse.
Einfahrweichenstrasse: in den Operationen wird der Schalter eingetragen mit der Funktion Schalter (Strom) aus. Als auslösender Zustand dient die deaktivierte Einfahrweichenstrasse. In der Zugfahrt in den Schattenbahnhof muss unter Regeln eingestellt sein, dass Weichenstrassen erst am Haltemelder aufgelöst werden. Dies hat zur Folge, dass der Schalter erst dann betätigt wird, wenn der einfahrende Zug den Haltemelder erreicht.
Ausfahrweichenstrasse: in den Operationen wird der Schalter eingetragen mit der Funktion Schalter (Strom) ein. Als auslösender Zustand dient die aktivierte Ausfahrweichenstrasse.

Diese Schaltung funktioniert sowohl bei automatisch durchgeführten Fahrten als auch bei händischen Fahrten (Fahrstrasse muss allerdings betätigt werden).

Anschlussbeispiele zum Gleisabschnitte überwachen und spannungsfrei schalten finden Sie hier unter Downloads beim 4-fach Schaltdekoder: www.ldt-infocenter.com